diekleinegalerie zeigt „Bilder vom Menschen“

 

Hartmut Bonk hat an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden Malerei und Bildhauerei studiertEr hat ein umfangreiches expressives malerisches Werk und eine Vielzahl von Bronze- und Pappmache-Skulpturen sowie monumentale Figuren geschaffen. Nach seiner Übersiedlung nach Westberlin entwarf er die Brunnenanlage am Karl-Marx-Platz in Neukölln. Zuletzt war er als Professor an der UdK in Berlin tätig.

 

Andrea Cataudella wurde in Syrakus geboren. Er studierte Philosophie und Kunst in Bologna. Seine künstlerische Arbeit begann mit Video- und Kurzfilmen. Nach ersten Zeichenver-suchen mit Computerprogrammen arbeitet er jetzt mit Öl und Acryl. Dabei steht die Verbildlichung der Vielfältigkeit und Komplexität des Menschen im Vordergrund seiner Arbeit.

 

Nadia-Valeska Devonish hat ihr Kunststudium in Valencia mit dem Master of Arts abgeschlossen. In ihrer Malerei beschäftigt sie sich mit der Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft. Geprägt vom Leben in verschiedenen Kontinenten und Kulturen, u.a. in Neuseeland, thematisiert sie die eigene Herkunft, die Aufgehobenheit oder Fremdheit in der Gemein-schaft und Fragen der eigenen Identität.

 

Lucie Holzhey hat in Berlin - damals noch - an der Hochschule der Künste studiert. Über ihren weiteren künstlerischen und persönlichen Lebensweg ist nichts bekannt.

 

Jens Hunger lebt und arbeitet in Berlin. In seinen Arbeiten bedient er sich einer kräftigen Bildsprache, in der realistische und phantastische Bildelemente verschmelzen. Dabei greift er in zugespitzter, teilweise comicartiger Weise gesellschaftliche Themen auf.

 

Sebastian Lörscher ist Zeichner und Autor und lebt in Berlin. Seine Arbeiten umfassen Graphic Novels, illustrierte Bücher und gezeichnete Reportagen – unter anderem „Schatten der Gesellschaft – die Obdachlosen von Berlin“. Die hier ausgestellten Arbeiten sind während eines Aufenthaltes in Nigeria entstanden.

 

Karl Erich Müller war ein deutscher Maler, Grafiker und Illustrator. Er zählte zur Halleschen Schule, die sich zunächst in besonderer Weise mit der klassischen Moderne und dem Expressionismus auseinandersetzte. Sein Werk umfasst zahlreiche Porträts und Landschaften - in Folge ausgedehnter Reisen auch aus Osteuropa und Südasien. Karl Erich Müller war Mitglied der Akademie der Künste der DDR.

 

Luisa Pohlmann wurde 1987 in Aachen geboren. Sie studierte Germanistik und Kunst an der UdK in der Klasse von Thomas Zipp. In ihrer Arbeit geht es um das Sichtbarmachen von Unsichtbarem, von Gefühlen und Stimmungen. Die hier ausgestellten Arbeiten in schwarz- weiß stammen aus einer 2015 zusammen mit einer Schauspielerin erarbeiteten Serie „Waschtag“. Dabei wird der Reinigungsvorgang als eine Metapher für einen inneren Prozess verstanden.

 

Mara Sandrock wurde 1983 in Wuppertal geboren. Ihr Themengebiet umfasst die Auseinandersetzung mit dem Körper, der Diversität, Vielfältigkeit und Veränderlichkeit des menschlichen Leibes.

Sie studierte zunächst Humanmedizin und danach Bildende Kunst und Bildhauerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle an der Saale.  

 

Peter Schlangenbader hat an der Udk in Berlin studiert und war Meisterschüler bei Professor Engelmann. Er war als Sänger und Schlagzeuger Mitglied verschiedener Rockbands. 2013 begründete er die Künstlergruppe BRUT INTERSTELLAR, die sich mit der Zukunft der Menschheit befasst. Neben seinem umfangreichen malerischen Werk veröffentlichte er Gedichte und Texte.

 

Raimund Schucht, geboren 1981 in Siegen, hat Architektur und Bühnenbild studiert. Der Mensch als komplexes Wesen steht im Mittelpunkt seiner Arbeit. Dabei geht es ihm nicht um eine naturalistische Darstellung, sondern um die „Magie des körperlichen Ausdrucks“, die er in seinen abstrakt-figurativen Arbeiten einfängt.  

 

Diana Sprenger wurde 1981 in Leipzig geboren. Sie hat an der UdK in Berlin studiert und war Meisterschülerin bei Burkhard Held. Hier zeigen wir ein kleines mit Bleistiftstrichen skizziertes Porträt und eine große Arbeit, in der die dargestellte Person mit dem Hintergrund zu verschmelzen scheint und ihre Individualität kaum kenntlich wird. Neben ihren Porträts beschäftigt Diana Sprenger sich mit großformatigen nicht-gegenständlichen Farbklangbildern. 

 

Susanne Tischewski hat u.a. bei Werner Tübke an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig studiert. Ihr bevorzugtes Material wurde Papier, das sie in verschiedenen Formen als Malgrund und als Collage-Element einsetzt. Sie wäscht, reißt, faltet, vernäht und ölt das Papier. Dadurch bekommen ihre Arbeiten einen materialhaften, teilweise reliefartigen, ins Dreidimensionale gehenden Charakter.

 

Manfred Zoller hat zunächst Medizin studiert und sich im Fachbereich Anatomie habilitiert. Daneben hat er intensiv künstlerisch gearbeitet und war von 1980 bis 1983 Meisterschüler bei Gerhard Kettner. 1985 übernahm er zunächst eine Lehrtätigkeit für Künstleranatomie in Dresden, später in diesem Fach eine Professur an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Neben dem malerischen Werk, in dem er sich der klassischen Moderne verpflichtet fühlt, entstanden Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien sowie räumliche Arbeiten in Form von Objekten und Skulpturen.

 

 

 

 

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