Neolithische Felsmalerei

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Einer der Höhepunkte einer lange zurückliegenden Reise durch die Sahara war der Besuch von Fundstätten neolithischer Felsbilder im Süden Algeriens. In abgelegenen und jetzt kaum noch bewohnbaren Gegenden auf Zeichen menschlicher Kulturleistungen zu treffen, war ein bewegendes Erlebnis.

 

Die Bedeutung der dargestellten Figuren und Zeichen ist weiterhin häufig rätselhaft – unstrittig dagegen ist der Einfluss der Entdeckung dieser Darstellungen auf die Entwicklung der modernen Kunst.

 

diekleinegalerie greift in einer Ausstellung und mit zwei Veranstaltungen dieses Thema auf. 

 

Vom 23.März bis zum 30.März zeigen wir eindrucksvolle Bilder der vor ca. 8000 bis 2000 Jahren entstandenen Malereien und Gravuren, die Uwe Karstens auf seinen Reisen in die Sahara gemacht hat. 

In Lichtbildvorträgen wird Uwe Karstens über seinen Weg zu den Fundorten der Malereien und Gravuren berichten. Professor Baldur Gabriel wird eine Vorstellung vermitteln über die Landschafts- und Klimaverhältnisse, die zur damaligen Zeit ein Leben im Gebiet der heutigen Sahara ermöglichten.

Die Ausstellung beschließen wird ein Rückblick auf die Felsbildausstellung 1937 im MoMA in New York und eine Betrachtung von Volker Sommer über den Einfluss der Felskunst auf die Entwicklung der Moderne und Gemeinsamkeiten der neolithischen und modernen Formensprache.

 

Neben den Bildern zeigen wir Beispielexemplare steinzeitlicher Gebrauchsgegenstände im Original.

 

 

 

 

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